RATGEBER FÜR SAMMLER
Autogramme und gedruckte Unterschriften: Worauf achten?
Unterscheide eine gedruckte Unterschrift von einem belegten Autogramm. Prüfe beide Seiten, Serie und Variante; ein Foto ist keine Echtheitsbestätigung.
Lies die Dokumentation der Ausgabe
Vergleiche die Checkliste und, soweit vorhanden, die Herstellerunterlagen. Eine reproduzierte Unterschrift gehört zum Druckmotiv und beweist nicht, dass der Spieler dieses Exemplar unterschrieben hat.
Der Serienname allein reicht nicht
Begriffe wie Power oder Signature benötigen Kontext. Prüfe Kategorie, Hinweise und Quelle. Eine übereinstimmende Bezeichnung darf im Katalog aus einer gedruckten Unterschrift kein Originalautogramm machen.
Unterscheide Auflage und Kartennummer
Eine Nummerierung für eine limitierte Auflage ist nicht unbedingt die Nummer in der Checkliste. Erfasse beide Angaben in ihrem jeweiligen Zusammenhang und bewahre die belegte Identität der Variante.
Liefere konkrete Belege
Nenne bei einer Korrekturanfrage Ausgabe und Karte und füge eine Quelle oder ein gut erkennbares Foto bei. Ein Foto hilft, sichtbare Merkmale zu prüfen, stellt aber allein keine professionelle Echtheitsprüfung dar.
Wenn eine Prüfung nicht möglich ist
Behalte die belegte Zuordnung bei und sende einen Vorschlag mit Ausgabe, Nummer und gut erkennbaren Fotos. Stufe eine gedruckte Unterschrift nicht aufgrund ihres Aussehens oder eines Anzeigentitels als Autogramm ein. Fehlende Belege bestätigen keine Echtheit.
Vergleiche dieselbe Version
Eine Karte mit gedruckter Unterschrift, eine Autogrammversion und eine nummerierte Parallelkarte können eigene Einträge haben. Prüfe die genaue Version, bevor du Exemplare erfasst, einen Schätzwert suchst oder einen Tausch vorschlägst.
Diese Leitfäden beschreiben den Katalog und das Produkt. Überprüfen Sie für eine einzelne Ausgabe die eigenen Quellen und Berichterstattungshinweise.